Als Global 2000 Botschafter Schritt für Schritt um die Welt

Global 2000 BotschafterWenn zwei junge Männer sich zu Fuß, im Namen des Umweltschutzes, ausgerüstet mit dem Notwendigsten, auf den Weg machen, um 7.000 Kilometer rund um den Globus zu absolvieren und dabei auch Missstände entdecken, über die es zu berichten gilt, dann handelt es sich um die Global 2000 Botschafter.

Was ist Global 2000?

Gobal 2000 ist der Name der führenden und unabhängigen Umweltschutzorganisation Osterreichs. Sie engagiert sich für eine saubere und intakte Umwelt, den nachhaltigen Anbau von Rohstoffen, ein ressourcenschonendes Handeln in der Wirtschaft und somit auch für die Zukunft der Gesellschaft. Denn die kann es nur geben, wenn zuvor nicht Umwelt, Mensch und Klima zerstört worden sind.

Global 2000 Botschafter des Jahres 2012

Marvin Fritz und Rowin Höfer aus Österreich traten im Oktober 2011 ihren fast einjährigen Weg Schritt für Schritt um die Welt an, als Botschafter für den nachhaltigen Umweltschutz, die Erhaltung von Ressourcen und für den Atomausstieg. Mit dabei: Ein Rucksack mit 15 kg Fassungsvermögen, ein Zelt, vegane Rohkost und ein Geldbetrag, von dem pro Tag 5 Euro zur Verfügung standen. Im November 2012 kehrten Sie mit Eindrücken, Erfahrungen, neuen An- und Einsichten, müden Gliedern, aber zufrieden, glücklich und gesund wieder heim und hatten viel zu erzählen. Auf ihrer ungewöhnlichen Backpacker-Reise, die bis nach Südamerika und Afrika führte, lernten Sie Menschen aus verschiedensten Ländern und Kulturen kennen, Einheimische und Rucksacktouristen wie sie. Die Route verlief durch staubige Bergwüsten, Pampa, Niemandsland, aber auch durch beliebte Touristenstädte und große Wirtschaftsmetropolen.

Was die Global-Botschafter mit nach Hause brachten…

So einiges konnten die beiden jungen Männer mit eigenen Augen sehen und immer dann wussten sie, dass ihre Mission einen wichtigen Zweck erfüllt: Nämlich die Augen öffnen und Missstände in die Welt hinaustragen, damit sich etwas ändern kann. Und davon gibt es reichlich. Die schlechte Wasserqualität in südamerikanischen Dörfern zum Beispiel.

Besonders dramatisch ist der Sojabohnenanbau in Argentinien. Hier kommen extreme Mengen an Pestiziden zum Einsatz, was letztlich genmanipulierte Sojapflanzen zur Folge hat, die dann auch noch nach Europa und Asien exportiert werden. Doch das Problem geht weiter, denn um Anbauflächen zu schaffen, werden Wälder abgeholzt und wertvoller Lebensraum für Tiere vernichtet.

In Buenos Aires machte die schlechte und verschmutze Luft den beiden Global-Botschaftern ebenso zu schaffen wie die Müllberge. Auch Marokko bot außerhalb der Touristenmeilen Müll am laufenden Band und in erschreckendem Ausmaß.

Neben den genannten Missständen, sind die beiden jungen Männer aber auch an ihre persönlichen Grenzen gestoßen, sie lebten anders als sonst, back tot he roots, einfach, mühsam und weitestgehend ohne den zivilisierten Komfort. Auch diese Erfahrung ist wichtig, um zu verstehen, warum Mensch und Umwelt eine Einheit bilden müssen.